wtorek, 24 stycznia 2017

Joseph Frh. v. Eichendorff, In Danzig


Dunkle Giebel, hohe Fenster, Türme tief aus Nebeln sehn,
bleiche Statuten wie Gespenster
lautlos an den Türen stehn,

Träumerisch der Mond drauf scheinet, 
dem die Stadt gar wohl gefällt,
als läg´ zauberhaft versteinet
drunten eine Märchenwelt.

Ringsher durch das tiefe Lauschen,
über alle Häuser weit
nur des Meeres fernes Rauschen -
wunderbare Einsamkeit!

Und der Türmer wie vor Jahren
singet ein uraltes Lied:
wolle Gott den Schiffer wahren,
der bei Nacht vorüberzieht!


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